Susi Erdmann

Susi Erdmann

Rennrodlerin und Bobpilotin

Geburtstag: 29.01.
Geburtsort: Blankenburg

Golfheimatclub: GC Bad Griesbach
Stammvorgabe: 23

Welt- und Europameisterin

 

 

Ihr Talent wurde schon früh erkannt. Erst neun Jahre alt war Susi Erdmann, als ein Talentsucher ihre Begabung für den Rodelsport erkannte. Schon ein Jahr später wurde die junge Rodlerin in den „Armeesportverein Halberstadt“ aufgenommen. Später besuchte sie die Sportschule in Oberhof, eine der renommiertesten Sportschulen der ehemaligen DDR. 1986 und 1987 gab es die ersten Medaillen: Silber bei der Junioren-Weltmeisterschaft und noch einmal Silber bei der Junioren-Europameisterschaft. Ihre Karriere begann 1988 als Sportsoldatin in der Nationalen Volksarmee der DDR. 1989 der erste Weltmeistertitel: bei der Rennrodel-WM in Winterberg. Weitere WM-Titel sollten folgen: 1991 und 1997 als Einzelfahrerin, 1990, 1992, 1993 und 1995 mit der Mannschaft. Nach der Wende kam der Neuanfang, als sie in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen wurde. Sie zahlte das Vertrauen mit einer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen von Albertville zurück. Holte zwei Jahre später sogar olympisches Silber in Lillehammer. 2000 gab sie ihrer Karriere eine neue Richtung und stieg vom Rennrodel auf den Zweierbob um. Eine gute Entscheidung: 2002 Bronze bei den Olympischen Spielen von Salt Lake City, 2003 und 2004 der vierte wie fünfte Weltmeistertitel. Im November 2007 beendete sie nach dreißig Jahren Leistungssport ihre Karriere. „Ich wollte mich schon immer sozial engagieren, hatte aber nicht die finanziellen Mittel, eine eigene Stiftung zu gründen“, sagt sie. „Dank der EAGLES kann ich nun meinen Beitrag leisten, anderen Menschen, denen es nicht so gut geht, zu helfen.“ Und das tut sie nun voller Engagement.